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Wie du Kritik liebevoll aussprichst – und warum es eure Beziehung stärkt



Eigentlich wissen wir’s ja: Nörgeln, Meckern, Kritisieren – das ist Gift für jede Beziehung. Und trotzdem passiert es uns immer wieder.

Weil es da eben Dinge gibt, die uns stören. Im Alltag, im Umgang miteinander, vielleicht auch tief drinnen. Und ja – das muss raus. Denn sonst bleibt es zwischen euch stehen.


Warum es nicht immer gut ist, zu schweigen

Viele Paare vermeiden genau diese Gespräche. Vielleicht, weil sie Angst vor einem Streit haben. Vielleicht, weil sie niemanden verletzen wollen. Oder weil sie denken: „Ich hab’s doch schon mal gesagt, das müsste doch klar sein.“


Aber das Problem ist: Nur weil wir’s nicht aussprechen, ist es ja nicht weg. Es setzt sich fest. Wird zu Groll. Und der häuft sich – wie ein Berg, der irgendwann kippt.


Was, wenn du dir sicher sein könntest?

Was wäre, wenn du wüsstest: Mein Partner kommt zu mir, wenn ihn was beschäftigt. Und er vertraut darauf, dass ich das aushalte – dass ich zuhöre.

Oder andersrum: Du sprichst etwas an, und dein Gegenüber reagiert nicht mit Ablehnung, sondern mit Interesse, mit Verständnis. Und ihr findet gemeinsam eine Lösung.


Wäre das nicht eine schöne Vorstellung?

Eine Beziehung, in der beide ehrlich sagen dürfen, was ihnen fehlt –ohne Angst, dass daraus gleich der nächste Streit entsteht.


Ja, es ist normal, dass uns Dinge stören

Wir sind unterschiedlich. Wir haben verschiedene Bedürfnisse. Und nur, weil du etwas ansprechen willst, heißt das nicht, dass eure Beziehung schlecht ist. Im Gegenteil: Es zeigt, dass du in Verbindung bleiben willst.

Und wenn du noch tiefer verstehen willst, warum das Wie so entscheidend ist, dann schau dir unbedingt meinen Blogartikel "Was ein gutes Paargespräch wirklich braucht" an. Dort geht’s darum, welche Regeln ich beachten sollte, damit Gespräche gut verlaufen.


Es macht einen riesigen Unterschied, wie du es sagst

Ob du sagst:„Ey, du hast schon wieder …!“ Oder:„Hey, da ist etwas, das mich schon eine Weile beschäftigt. Hast du gerade einen Moment? Ich würde es dir gern sagen.“

Klingt anders, oder? Und fühlt sich auch anders an.

Solche Sätze öffnen Türen. Sie machen neugierig statt wütend. Und sie schaffen Raum, in dem echte Verbindung entstehen kann.


Nicht gegeneinander – sondern zusammen gegen das Problem

Ich liebe diesen Satz: Wir können gegeneinander sprechen – oder zusammen gegen das Problem.


Denn letztlich geht es doch darum: Sich wieder nah fühlen. Verstanden werden. Und gemeinsam eine Lösung finden, die sich für beide gut anfühlt.

Und das klappt eben nur, wenn wir aufhören, uns gegenseitig zu bekämpfen –und anfangen, gemeinsam auf das zu schauen, was uns stört. Sanft. Aufrichtig. Und mit offenem Herzen.


Sanftheit ist keine Schwäche

Im Gegenteil. Wenn du schaffst, dich verletzlich zu zeigen – wenn du über dein Bedürfnis sprichst, statt mit Schuldzuweisung loszulegen – dann entsteht genau dort Nähe.

Denn Verletzlichkeit ist das Gegenteil von Schwäche. Sie ist die Grundlage von echter Verbindung.


Mini-Übung für dein nächstes Gespräch

Wenn du ein Thema hast, das dich beschäftigt, frag dich vorher:


✨ Was ist mein eigentliches Bedürfnis dahinter?

✨ Wie kann ich es sagen, ohne anzugreifen?

✨ Wann wäre ein Moment, in dem ich wirklich gehört werde?


Und dann: Sprich über dich, nicht über den anderen.

Also statt:„Du machst nichts im Haushalt.“ lieber:„Ich merke, dass mein Anteil gerade echt groß ist – und ich fühl mich überfordert.“


Bleibt in Kontakt – mit euch und miteinander

Wenn du merkst, dass du nervös wirst: Atme. Schau deinem Partner in die Augen. Oder nehmt euch kurz an die Hand.


Es ist okay, wenn es mal holprig ist. Es ist okay, wenn ihr euch sucht.


Und wenn ihr merkt, ihr kommt nicht weiter. Es klappt einfach nicht, dann

bin ich gerne für euch da.


💛 Schreib mir einfach eine Mail mit dem Betreff „Erstgespräch“ an info@sinamoesch.de.


Dann lernen wir uns 20 Minuten kostenlos via Zoom kennen –und schauen, ob ich euch begleiten darf.

 
 
 

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